Der deutschen Bäderlandschaft geht es schlecht. Teilweise seit über 60 Jahren in Betrieb, führt der Sanierungsstau der maroden Bäder immer häufiger zu Schließungen.
Eine nationale Kampagne gegen den Sanierungsstau in deutschen Bädern
Rund 60% aller Kinder unter 10 Jahren keine sicheren Schwimmer
Im Umkehrschluss bedeutet das: Es gibt immer weniger Möglichkeiten, bzw. Orte, an denen Kinder heute überhaupt noch schwimmen lernen können. Die Folge: Rund 60% aller Kinder unter 10 Jahren sind keine sicheren Schwimmer und befinden sich in der Nähe von Seen oder anderen Wasserflächen in akuter Lebensgefahr.
Gemeinschaftsaktion für die gute Sache
Um auf diesen Missstand aufmerksam zu machen, hat die Bäderallianz Deutschland mit ihren 16 Partnerverbänden eine nationale Plakat-Kampagne in Auftrag gegeben. Unterstützt wird die Kampagne, die vom 27.05.26 bis 18.06.2026 in ganz Deutschland zu sehen ist, unter dem Motto: ,,Retten wir die Bäder!" von der Ströer Media Deutschland GmbH, die Plakatflächen im gesamten Bundesgebiet für die gute Sache zu Sonderkonditionen zur Verfügung stellt und von zahlreichen namenhaften Akteuren aus der Bäderbranche, die ihrerseits die technischen Kosten für die Umsetzung aufgebracht haben.
Sensibilisierung von Politik und Gesellschaft
Als Zielgruppe der Kampagne gilt die Gesamtbevölkerung ebenso wie die Politik, von der die Bäderallianz rund eine Milliarde Euro Unterstützung pro Jahr fordert. Verantwortliche Ansprechpartner für die Kampagne sind der Sprecher der Bäderallianz Deutschland, Prof. Dr. Christian Kuhn, sowie Geschäftsführer und Koordinator, Christian Mankel, die gemeinschaftlich betonen: ,,Die Zahl klingt hoch, aber der Preis den wir am Ende des Tages dafür zahlen müssen, wenn unsere Kinder nicht mehr schwimmen können, ist weitaus höher."
Mehr Infos zur laufenden Kampagne findet man im Netz unter: www.retten-wir-die-baeder.de.

