Die Drei von Dryden

Auch wenn es verpönt ist, übers Geld zu sprechen, über Kohle reden, darf man. Und so ging es in der zweiten Session der Dryden Pool Academy unter anderem um Kohlefilter. Wer sich schon immer gefragt hat, warum wir wesentlich mehr der aus Braunkohle gewonnenen Anthrazit Kohle H verwenden als die eigentlich vorteilhaftere Variante, die man aus Kokosnussschalen herstellt, dem sei gesagt, dass es in Deutschland einfach mehr Braunkohlevorkommen als Kokospalmen gibt. So einfach die Dinge sind, so schwer ist es manchmal, sie einfach auf den Punkt zu bringen. 

Fachwissen frisch vermittelt

Aber den beiden Gastgebern Dominik Graf und Philipp Meyer ist dies hervorragend gelungen. Mit lockeren Sprüchen, anschaulichen Beispielen, launigen Bemerkungen und einigen ,,Aha-Erlebnissen". Beispiel: Wer bisher dachte, ,,lang und langsam" sei erstrebenswert, der gewann ganz neue Erkenntnisse. Denn ,,schnell und kurz" ist das Optimum - zumindest, wenn es um die Rückspülung geht. Ja, das Leben kann verwirrend sein. Kein Grund, auf ,,feines weißes Pulver" zurückzugreifen. Doch auch das gab´s, als man den Kieselgurfilter vorstellte.

Dominik Graf, Florent Thévenin und Philipp Meyer Dryden Aqua

Dominik Graf, Florent Thévenin und Philipp Meyer

Kohle, Kino & Popcorn

Das Programm war so strukturiert, dass man schnell einen guten Überblick über die Vor- und Nachteile unterschiedlicher Filterarten bekam. Man konnte sich entspannt zurücklehnen und sagen ,,Film ab", oder präziser ,,Biofilm ab". Schließlich war das bioresistente Filtermaterial AFM ein großes Thema. Und während man so auf den Bildschirm blickte, gab es sogar noch Popcorn, dessen Herstellung man mit der Herstellung von Aktivhohle aus Kokosnussschalen verglich. Wie im Kino. Spätestens, als Dominik Graf die Teilnehmer mit einem fröhlichen ,,Guten Morgen nach Deutschland, Servus nach Österreich und Grüezi in die Schweiz" begrüßte, fühlte man sich in die guten alten Tage der ,,Thomas Gottschalk-Shows" zurückversetzt. Aber die Zeitreise führte noch viel weiter in die Vergangenheit - bis zu den ,,Neandertalerventilen", sponsored by Besgo, die aber bis heute neben den modernen Mehrwegeventilen ihre Berechtigung haben und am Markt präsent sind. 


Session 2 von Dryden Pool Academy

Nächsten Freitag wird in die Röhre geguckt

Sollte jemand bei Session 2 nicht präsent gewesen sein, auf der Dryden Aqua-Website (www.drydenaqua.com) gibt´s die komplette Lektion zum nachträglichen Anschauen. Und hier noch eine Vorschau auf Session 3: Beim nächsten Mal ,,gucken wir in die Röhre". Denn es geht unter anderem um Rohrdurchmesser und Verrohrung. So führt der Filtration-Friday also zum Verrohrungs-Friday. Hört sich beides nach ,,F" an, auch wenn die Schriftsprache nicht stimmt, aber ganz so genau nehmen wir es nicht. Machen die ,,Drei von Dryden" ja auch nicht. Schließlich bezeichneten sich die beiden Geschäftsführer Dominik Graf und Philipp Meyer als die ,,Väter" der Pool Academy und gaben Marketingmanager Florent Thévenin als die ,,Mutter" des Schulungsformates vor, weil er das Konzept in einem ,,langen und schmerzhaften Prozess" umzusetzen hatte. Und der ,,lange Prozess" geht weiter. Bis zum 26. März bietet Dryden Aqua jeden Freitag um 11 Uhr eine Lerneinheit an.